Kasteel van Egmont

Geschichte · Zottegem

Kasteel van Egmont
Foto: FrDr, CC BY-SA 4.0 · Seite des Fotos auf Wikimedia Commons

Egmonds Burg (niederländisch: Egmontkasteel oder Kasteel van Egmont) ist eine Burg in der belgischen Stadt Zottegem. Die erste Burg wurde schon im elften Jahrhundert erbaut. Die Herren von Zottegem bauten rund 1150 einen Donjon und eine Burgkapelle aus Stein. Die Burg kam in den Besitz der Familien Enghien (1219), Antoing (1321), Melun (1329) und Luxemburg-Fiennes (fünfzehntes Jahrhundert). In 1452 wurde die Burg während des Aufstands Gents gegen den Burgundsherzog zerstört. Ab 1530 gehörte die Burg zum Haus Egmond und so kam die Burg an Lamoral von Egmond und seine Nachkommen, die ein luxuriöseres Schloss erbauen ließen. Lamoral ließ den Rittersaal mit Renaissance-Erker bazen. Nach der Enthauptung Egmonts am 5. Juni 1568 wurde die Burg von den Spaniern bis 1576 beschlagnahmt. Während des Achtzigjährigen Krieges wurde die Burg mehrfach beschädigt. Von 1707 bis 1797 kam die Burg in den Besitz der Familie Egmont-Pignatelli. Im Jahr 1815 wurde die Burg in zwei Teile geteilt. 1867 ließ Julien Ceuterick eine Fassade bauen im Stil der Neorenaissance (Architekt Emile Van Hoecke-Peeters). Die Stadt Zottegem kaufte den nördlichen (1957) und südlichen (1964) Teil der Burg.

Auszug aus Wikipedia: Egmonds Burg · CC BY-SA 4.0

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